3 fundamentale Investmentstile für Aktien: Quality, Growth und Value Investing

Die Welt der Aktieninvestitionen lässt sich in drei fundamentale Investmentstile einteilen: Quality InvestingGrowth Investing und Value Investing. Jeder Stil hat seine eigenen Prinzipien, Merkmale und Ziele, doch es gibt auch Überschneidungen, die zu einer synergetischen Strategie führen können. Im Folgenden werden die drei Investmentstile detailliert erklärt, ihre Stärken und Schwächen analysiert, und es wird aufgezeigt, wie sie miteinander kombiniert werden können, um das Beste aus allen 3 Welten zu vereinen.

1. Quality Investing

Definition:
Quality Investing konzentriert sich auf den Kauf von Unternehmen mit höchster Qualität. Diese werden durch Faktoren wie eine überragende Profitabilität, stabile Gewinne und Cash-Flows, eine solide Bilanz (geringe Verschuldung), nachhaltige Wettbewerbsvorteile („Burggräben“) und ein starkes sowie integres Management definiert.

Kernmerkmale:

  • Stabilität: Qualitätsunternehmen haben oft beständige Cashflows und geringe Ertragsvolatilität und ein langjähriges Management.
  • Rendite auf das investierte Kapital (ROIC): Ein hoher ROIC zeigt, dass das Unternehmen sein Kapital effizient einsetzt. Weitere Merkmale sind der ROCE (Return on Capital Employed) und der CROIC (Cash Return on Invested Capital), die sich oftmals im zweistelligen Bereichen (nachhaltig) befinden.
  • Wettbewerbsvorteile: Unternehmen mit Marktmacht, Patenten oder einer starken Marke dominieren oft ihre Branche. Diese sorgen für wenig Wettbewerb und hohe Markteintrittsbarrieren.
  • Finanzielle Stärke: Niedrige Verschuldung und hohe Liquidität durch große positive Cash-Flows sind typisch.
  • Tendenziell bereits etablierte Unternehmen: die eine lange Historie haben und sehr viel Konsistenz in den Wachstumsraten und Ergebnissen aufweisen können
  • Sehr langfristiger Investmenthorizont: der Einstiegspreis interessiert den Quality Investor wenig, da er davon ausgeht, dass das Unternehmen aufgrund überragender Eigenschaften in die hohe Bewertung hineinwächst; typisch für „Buy and Hold“ Investoren, die tendenziell passiv investieren und sehr wenig machen.

Beispiele:

  • Costco: Ein führendes Unternehmen im Konsumgüterbereich mit starker Marktstellung, loyaler Kundenbasis und einzigartigem Wettbewerbsvorteil.
  • Microsoft: Ein Technologieriese mit dominierender Marktposition in der Softwareindustrie.

Investoren:

  • Charlie Munger: Als Buffets langjähriger Geschäftspartner teilt Munger dessen Fokus auf Qualität. Er betont die Bedeutung von Geduld und langfristigem Denken bei der Auswahl von Unternehmen. Munger bevorzugt Unternehmen, die eine Kombination aus Einfachheit, Stabilität und hoher Rendite auf das investierte Kapital bieten.
  • Philipp Fisher: Fisher, bekannt für seinen Fokus auf Qualitätsunternehmen, konzentrierte sich auf die langfristige Performance und suchte nach Firmen mit starker Forschung und Entwicklung sowie loyalen Kunden. Fisher suchte Unternehmen, die sich durch kontinuierliche Innovation und starke Managementkompetenz auszeichnen.

Vorteile:

  • Widerstandsfähig in wirtschaftlich schwierigen Zeiten.
  • Langfristige Renditen durch kontinuierliches Wachstum und Dividenden.

Nachteile:

  • Qualitätsunternehmen sind oft hoch bewertet, was ihre Renditepotenziale begrenzen kann und bei einem zu hohen Einstiegspreis schonmal Jahre auf sich warten lassen können bevor die Investition profitabel ist.

2. Growth Investing

Definition:
Growth Investing zielt darauf ab, Unternehmen mit überdurchschnittlichen Wachstumsraten in Bezug auf Umsatz, Gewinne oder Marktanteile zu identifizieren. Diese Strategie basiert auf der Annahme, dass das zukünftige Wachstum den aktuellen Preis rechtfertigt oder übersteigt.

Kernmerkmale:

  • Wachstumsraten: Fokus auf zweistelliges Wachstum in Umsatz und Gewinn (oftmals +25% p.a. und auch mehr).Hier wird bewusst in Kauf genommen, dass sehr hohe Wachstumsraten sich über die Zeit abflachen, was höhere Volatilität mit sich bringt.
  • Innovative Produkte und Märkte: Growth-Unternehmen sind oft Marktführer in neuen oder disruptiven Branchen (z. B. Technologie oder erneuerbare Energien).
  • Tendenziell jüngere Unternehmen mit immateriellen Vermögensgegenständen: Software, Human Power, Patente, Erfindungen, etc. Man bezeichnet diese Unternehmen auch gerne als „Disrupter“
  • Teilweise weniger Historie: oftmals handelt es sich hier auch im jungen Unternehmen mit weniger Historie (z.B. auch IPOs). Dennoch gibt es auch etablierte Wachstumsunternehmen, die seit Jahren überdurchschnittlich wachsen, aber noch nicht die überragende Historie eines Qualitätsunternehmens aufweisen können.
  • Hohe Bewertungen: Aufgrund der Zukunftsaussichten und hohen Erwartungen sind diese Aktien oft teuer (hohes Kurs-Gewinn-Verhältnis, KGV), was sie wiederum anfälliger macht für größere Kurskorrekturen, wenn die Erwartungen verfehlt werden. Auch existieren teilweise (noch) keine Gewinne und die Cash-Flows sind negativ, wegen hohem Kapitalbedarf.
  • Momentum: oftmals kaufen Investoren einen steigenden Trend der Aktie (sogenanntes Trendfollowing), wo sich ein Momentum auf Jahre hin entwickelt, dass sich oftmals verstärkt (exponentielle Kursverläufe sind nicht selten)
  • Tendenziell kürzerer Zeithorizont: Fokus auf Momentum, wenn die Wachstumsraten nachlassen, dreht die Bewertung schnell und veranlasst den Growth Investor auch kurzfristig Positionen zu liquidieren.

Beispiele:

  • Tesla: Führend im Bereich Elektrofahrzeuge mit einer rasanten Marktexpansion.
  • NVIDIA: Ein Innovator im Bereich GPUs und KI-Technologien mit hohem Wachstumspotenzial.
  • Palantir: Ein tendenziell intransparentes, stark vernetztes Unternehmen, mit starker Reputation im Technologie und Softwarebereich, das rasant wächst.

Investoren:

  • Peter Lynch: Peter Lynch, der legendäre Manager des Fidelity Magellan Fund (1977–1990), suchte nach „Wachstumsaktien“, die von langfristigen Trends profitieren. Er bevorzugte Unternehmen mit verständlichen Geschäftsmodellen, starkem Umsatzwachstum und einem klaren Wettbewerbsvorteil.
  • Cathie Wood (AKR Invest): Cathie Wood ist eine der prominentesten Growth-Investoren der letzten Jahre. Sie konzentriert sich auf disruptive Innovationen und Zukunftstechnologien, insbesondere in den Bereichen Künstliche Intelligenz, Robotik, Biotechnologie und erneuerbare Energien.

Vorteile:

  • Enormes Renditepotenzial in schnell wachsenden Branchen.
  • Ideal für Investoren, die bereit sind, höhere Risiken einzugehen.

Nachteile:

  • Wachstumsraten können enttäuschen, was zu plötzlichen Kursrückgängen führt.
  • Höhere Volatilität und Bewertungsrisiken.
  • Mehr Turnover im Portfolio (teilweise kurzfristiges Kaufen und Verkaufen)

3. Value Investing

Definition:
Value Investing fokussiert sich auf den Kauf von Aktien, die unter ihrem inneren (fairen) Wert gehandelt werden. Diese Strategie wurde durch Benjamin Graham geprägt und Warren Buffett in der jüngeren Zeit populär gemacht.

Kernmerkmale:

  • Unterbewertung: Ziel ist es, Unternehmen zu finden, deren Marktwert (Preis an der Börse) unter ihrem fundamentalen (fairen) Wert liegt.
  • Antizyklisches Investieren: bei Panikverkäufen kommen gerne die Value Investoren zunächst auf Bildschirmfläche, während die Momentuminvestoren verkaufen und sich aus dem Markt zurückziehen.
  • Fokus der Strategie: Buchwerte (kleines KBV), kleines KGV, Spezialsituationen die temporär zu irrationalen Preisverzerrungen führen, hohe Dividendenrendite; oftmals Unternehmen mit materiellen Vermögensgegenständen die sich objektiv bewerten lassen (z.B. wenn das Unternehmen umfangreiche Maschinen oder Land bzw. Immobilien besitzt, kann es sein, dass der Marktwert < ist als der Vermögensbestand, der in der Bilanz i.d.R. zu Einstandspreisen bewertet ist und nicht zu Marktpreisen; im Gegenteil lassen sich immaterielle Vermögensgegenstände schwer bewerten und sind oftmals subjektiv, was dem klassischen Value Investoren nicht liegt).
  • Margin of Safety: Ein Sicherheitsabstand zwischen Kaufpreis und innerem Wert reduziert das Verlustrisiko und ist ein Kernelement dieses Investment Stils.
  • Finanzielle Stabilität: Value-Unternehmen haben oft solide Bilanzen, auch wenn sie temporär in Schwierigkeiten stecken können.
  • Das Wachstum: ist oftmals nicht Fokus der Strategie, kann es aber sein, wenn Techniken der Bewertung wie ein DCF-Modell zum Einsatz kommen.
  • Tendenziell mittelfristiger Zeithorizont: die Kernidee des Value Investings ist es Preisdifferenzen zwischen dem inneren Wert und dem Marktpreis opportun auszunutzen; wenn die Differenz verschwindet, verabschiedet sich auch der Value Investor aus der Aktie und sucht nach einer neuen Gelegenheit. Der Value Investor betrachtet die Investition in Aktien als eine temporäre Arbitragegelegenheit zwischen Wert und Preis.

Beispiele:

  • Berkshire Hathaway: Warren Buffetts Investmentholding mit Fokus auf fair bis nach Möglichkeit unterbewertete Unternehmen.
  • Altria: Ein regelmäßig niedrig bewertetes Unternehmen (nach KGV), welches hoch profitabel ist, aber oftmals mit moralischen Problemen verbunden wird. Tabakkonzerne gelten als stabile Dividendenzahlen mit Renditen von 8-10% p.a.

Investoren:

  • Baupost Group: Seth Klarman managed seit vielen Dekaden sehr erfolgreich einen Hedgefonds der sich an den traditionellen Value Konzepten von Benjamin Graham orientieren.
  • Warren Buffett Partnership: In seinen frühen Tage konzentrierte sich Buffett noch auf den sogenannten „Cigar Butts“ Ansatz von seinem Lehrmeister Benjamin Graham (der im Übrigen den Investmentstil des Value Investing maßgeblich geprägt hat). Zigarettenstummel bezeichnet Unternehmen, die zwar in Schwierigkeiten steckten, aber noch „einen letzten Zug“ boten.

Vorteile:

  • Niedrigere Risiken, da Aktien oft bereits „abgestraft“ sind.
  • Potenzial für deutliche Kurssteigerungen, wenn sich der Marktwert dem inneren Wert angleicht.

Nachteile:

  • Kann manchmal lange dauern, bis der Markt den wahren Wert erkennt.
  • Nicht alle optisch „billigen“ Aktien sind tatsächlich fundamental unterbewertet (oftmals gibt es einen validen Grund, womit man auch hier oft von sogenannten „Value Traps“ spricht.

Wie überschneiden sich die Stile?

Obwohl Quality, Growth und Value Investing unterschiedliche Ansätze verfolgen, gibt es zahlreiche Überschneidungen:

  1. Qualität im Fokus:
    • Growth-Investoren suchen nach Unternehmen mit stabilen Wettbewerbsvorteilen, die auch Qualitätsmerkmale aufweisen.
    • Value-Investoren bevorzugen Unternehmen mit starker finanzieller Basis und solider Bilanz, ebenfalls ein Zeichen von Qualität.
  2. Bewertungen und Wachstum:
    • Growth-Investoren akzeptieren höhere Bewertungen und Preise, während Value-Investoren auf günstige Preise achten. Eine Kombination aus beiden Ansätzen kann zu einer ausgewogenen Strategie führen.
    • Qualitätswachstum: Unternehmen wie Microsoft oder Apple vereinen Wachstum und Qualität und sind daher bei allen drei Stilen beliebt.
  3. Zeithorizont:
    • Alle drei Stile zielen auf nachhaltige Renditen ab. Qualitätsunternehmen bieten Sicherheit, Wachstumsunternehmen das Potenzial für hohe Renditen und Value-Unternehmen die Chance auf Preissteigerungen. Tendenziell orientiert sich der Qualitätsstil an Buy and Hold (Forever) Investitionen und ist somit sehr langfristig orientiert. Growth und Value haben eher den mittelfristigen Horizont im Blick. Während der Value Investor verkauft sobald der Preis zum inneren Wert aufgeschlossen hat, richtet der Growth Investor seinen Zeithorizont nach dem Momentum aus.

Wie man das Beste aus allen drei Stilen vereint

Grundsätzlich ist festzustellen, dass sich die 3 Stile nicht ganz trennscharf voneinander unterscheiden, wobei die grobe Ausrichtung doch sehr klar ist. So verwenden einzelne Manager oftmals eine Kombination der Stile oder haben Ihre Stile im Lauf der Investmentkarriere adaptiert. Das beste Beispiel hier ist Warren Buffett, der unter dem Einfluss von Charlie Munger, Philipp Fisher und Ben Graham heute einen Mischansatz aus Qualität und Value verfolgt, wobei natürlich die Wachstumsrate stets ein maßgebliches Element der Bewertung ist.

Eine erfolgreiche Investmentstrategie kombiniert daher aus meiner Perspektive im Optimalfall die Stärken und Vorteile aller drei Ansätze in einem:

  • Qualität als Grundlage: Konzentrieren Sie sich auf Unternehmen mit starker Bilanz, konstantem Cashflow und nachhaltigen Wettbewerbsvorteilen. Diese Attribute mindern das Risiko.
  • Wachstum als Katalysator: Wählen Sie Unternehmen, die nicht nur stabil sind, sondern auch in der Lage, ihre Umsätze und Gewinne deutlich zu steigern.
  • Wertorientierung zur Risikoreduzierung: Achten Sie auf eine vernünftige Bewertung, um keine überteuerten Aktien zu kaufen. Suchen Sie nach Wachstumsunternehmen, die vorübergehend unterbewertet sind.

3 Beispiele von Unternehmen die für eine kombinierte Strategie in Frage kommen:

Ein Investor könnte z.B. Unternehmen wie American Express, Alphabet (ehemals Google) oder der United Health Group auswählen, da sie alle drei Kriterien erfüllen:

  • Qualität: Stabile Cashflows, starke Marken.
  • Wachstum: Stetige Expansion in neue Geschäftsfelder (z. B. KI, Cloud).
  • Wert: Trotz höherer Bewertungen sind diese Unternehmen oftmals fair bepreist im Verhältnis zu ihrem Wachstumspotenzial. Teilweise gibt es Marktphasen, wo Mr. Market selektiv Qualität sogar abstraft (aufgrund irrationaler Gründe), was wieder exzellente Einstiegsgelegenheiten biete für den geduldigen, achtsamen und rationalen Investoren

Fazit

Quality, Growth und Value Investing bilden nicht nur eigenständige Ansätze, sondern auch sich ergänzende Bausteine für eine erfolgreiche und ganzheitliche Investmentstrategie. Die Kombination der drei Stile ermöglicht es, von den Vorteilen jedes Ansatzes zu profitieren, während die Nachteile minimiert werden.

Genau hier setzt die Strategie von Alpha-Signal an:

„Qualität und Wachstum zu fairen Preisen.“

3 fundamentale Investmentstile kombiniert

Quelle: eigene Darstellung

Was beinhaltet die Strategie von Alpha-Signal?

Alpha-Signal integriert Wachstum und Qualität als Kernelemente der Investmentstrategie und kombiniert diese mit traditionellen Bewertungstechniken (Discounted Cashflows und Graham Formel 2.0) des Value-Investing unter der Verwendung konservativer (datenbasierter) Annahmen zu den Cashflows, Gewinnen, Wachstumsraten, Kapitalkosten zur Abzinsung und dem Terminal Value. Ebenso wird im Rahmen der fundamentalen Bewertung eine angemessene Sicherheitsmarge unter Verwendung individueller Risikoparameter für jedes Unternehmen einzeln definiert, um somit den Unwägbarkeiten des Marktes adäquat zu begegnen.

Auf Basis der genannten Einflussfaktoren quantifiziert Alpha-Signal, ob eine Aktie über-, unter- oder fair bewertet ist. Nur wenn ein Unternehmen fair oder unterbewertet ist, wird es gekauft (rein opportunistisch). Im umgekehrten Fall, wenn die Überbewertung ein zu großes Ausmaß angenommen hat, wird verkauft und in attraktiver bewertete Aktien umgeschichtet (sogenanntes „Rebalancing“ auf Portfolioebene wird aktiv betrieben). In der Zwischenzeit wird geduldig beobachtet und analysiert.

Hierbei quantifiziert Alpha-Signal die prozentuale Über- oder Unterbewertung einer Aktie im Vergleich zum fairen Wert. Die Strategie ist auf die mittlere Zeitebene (Investmentzeithorizont 6 bis 24 Monate) ausgerichtet, wodurch Transaktionen explizit nicht kurzfristiger Natur sind (d.h. der Ansatz ist nicht auf Day Trading ausgerichtet). Vielmehr werden Positionen diszipliniert vorbereitet und schrittweise auf- und abgebaut, beispielsweise durch „Dollar-Cost-Averaging“. Diese bewusste und methodische Form des Risiko-/ und Positionsmanagements stellt sicher, dass sowohl Chancen als auch Risiken kontrolliert adressiert werden. Diese Herangehensweise stellt sicher, dass jede Investitionsentscheidung auf einer rationalen, fundierten und analytischen Basis beruht, um nachhaltig Überrenditen zum Marktdurchschnitt zu erzielen.

Die Strategie beinhalt bewusst eine Konzentration auf die 5-10 besten Investmentopportunitäten nach dem Alpha-Signal (hier werden ca. 70-100 Qualitätsaktien miteinander verglichen), welche zugleich auf Portfolioebene den höchsten Erwartungswert an eine nachhaltige Überrendite impliziert. Indem das Portfolio sich auf die lukrativsten Gelegenheiten im Markt fokussiert, grenzt es sich zugleich vom Durchschnitt (gemessen an den großen internationalen Aktienindizes) konzeptionell ab.

Der Fokus auf nur wenige bzw. die attraktivsten Unternehmen aus der Perspektive von Qualität und Wachstum, bietet den Vorteil a.) sein Portfolio genau zu kennen und b.) eine Überdiversifikation zu vermeiden. Eine Überdiversifikation führt in aller Regel zu durchschnittlichen Renditen, welche die Strategie von Alpha-Signal bewusst vermeidet.

In der praktischen Umsetzung dieser Strategie werden im Wochenrhythmus Kauf- und Verkaufsorders mit strengen Limiten platziert, die regelmäßig überprüft und ggf. opportunistisch angepasst werden. Diese Methodik ist möglich, da bei kontinuierlicher Vorbereitung bereits im Vorfeld klar ist, zu welchem Preis sich der Kauf und Verkauf lohnt (sofern sich die fundamentalen Rahmenparameter nicht signifikant verändern).

Der Zeitaufwand beschränkt sich auf ca. 30min die Woche, welche man sich selbst einteilen kann, da die Orders unabhängig von den Öffnungszeiten der Börse aufgegeben sowie angepasst werden können. Grundsätzlich fokussiert sich die Strategie von Alpha-Signal auf die 5-10 besten Opportunitäten die aktuell geboten werden im Markt, womit das Portfolio sehr übersichtlich, klar strukturiert und konzentriert ist.

Das Ziel ist es nachhaltig risikobewusste und rationale Entscheidungen auf Basis objektiver Bewertungskriterien zu treffen und darüber auf methodischer (systematischer) und disziplinierter Weise positives Alpha (Überrenditen) zum Aktienindex zu erzielen.

Es geht hier ganz klar um absoluten Return und nicht relativen. Wenn ich hier von Überrenditen sprechen muss nur klar sein, wo sich die relevante Benchmark befindet.

Auf Grundlage von Alpha-Signal können Investoren das volle Potenzial der drei fundamentalen Investmentstile effektiv ausschöpfen, Unternehmen (Opportunitäten) direkt vergleichen und gleichzeitig Geduld, Kontrolle, Rationalität und Disziplin in ihren Investmententscheidungen bewahren.

Unter folgendem Link kannst Du noch mehr zu meiner Investmentstrategie von Alpha-Signal erfahren: https://alpha-signal.de/info

HAFTUNGSAUSSCHLUSS

Der vorliegende Inhalt dient ausschliesslich allgemeinen Informationszwecken. Die Publikation beinhaltet keine Anlageberatung, Handlungsempfehlungen, Handlungsaufforderungen und / oder Prognosen jeglicher Art. Es werden öffentlich zugängliche Daten und Informationen bereitgestellt, die aus dem persönlichen (subjektiven) Blickwinkel des Autors interpretiert werden. Alle Entscheidungen, die der Leser aus den bereitgestellten Interpretationen, Daten, Informationen und Hinweisen für seine eigenen Entscheidungen ableitet, sollten vorab mit einem fachkundigen Berater abgestimmt werden. Der Leser handelt bei jeder Entscheidung auf eigenes Risiko. Für die Vollständigkeit und Richtigkeit des vorliegenden Inhaltes dieser Publikation wird keine Verantwortung oder Haftung übernommen.

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